Das Korpuskarzinom ist ein bösartiger Krebs des Gebärmutterkörpers, der sich meist aus der Gebärmutterschleimhaut entwickelt. Circa 12.000 Frauen in Deutschland erkranken jedes Jahr neu. Das Durchschnittsalter liegt bei 68 Jahren, ein Auftreten vor dem 40. Lebensjahr bzw. den Wechseljahren ist sehr selten.

Ursachen und Risikofaktoren

Wie auch bei vielen anderen Krebsarten, sind die eigentlichen Ursachen nicht bekannt. Die Bildung eines Korpuskarzinoms wird jedoch durch Östrogene stimuliert. Risikofaktoren sind daher:

  • Übergewicht und fettreiche Ernährung (verstärken körpereigene Östrogenbildung)
  • Diabetes II und metabolisches Syndrom
  • Bluthochdruck

Darüber hinaus lassen sich Hinweise auf ein erhöhtes Risiko finden bei:

  • frühem Einsetzen der Periode und spätem Eintreten der Wechseljahre
  • Kinderlosigkeit und späten Schwangerschaften nach dem 30. Lebensjahr, keinem oder nur kurzem Stillen der Kinder
  • langjähriger Hormonersatztherapie in den Wechseljahren ohne Gestagengabe
  • Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. zur Brustkrebsbehandlung)
  • selten: genetische Störungen
  • selten: hormonelle Störungen

Beschwerden / Symptome

  • Blutungen jenseits der Wechseljahre
  • unregelmäßige Blutungen
  • im späten Stadium: Schmerzen im Unterleib

Diagnose

Im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen zeigen sich in manchen Fällen Auffälligkeiten im Ultraschall, die abgeklärt werden sollten. Dies geschieht durch eine Hysteroskopie/Gebärmutterspiegelung mit anschließender Curettage/Ausschabung. Das Gewebe wird histologisch untersucht. Zusätzlich wird häufig eine Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) des Bauchraumes durchgeführt, um möglicherweise vergrößerte Lymphknoten oder Metastasen in Leber oder Lunge sichtbar zu machen. Bei Auffälligkeiten wird zudem ein Röntgenbild der Lunge angefertigt. Durch eine Blasenspiegelung (Zystoskopie) oder eine Spiegelung des Enddarms (Rektoskopie) können wir sehen, ob der Tumor Blase oder Darm befallen hat.

Therapie

In den meisten Fällen kann ein Korpuskarzinom operiert werden. Dabei sollten neben der Gebärmutter auch die Eierstöcke und die Eileiter entfernt werden, da sich dort häufig Metastasen bilden. Über die Schnellschnittbefundung können wir feststellen, ob auch Lymphknoten mit entfernt werden müssen.

Im Anschluss an die Operation und die histologische Untersuchung ist in manchen Fällen eine Bestrahlung und in seltenen Fällen eine Chemotherapie erforderlich. Bei positivem Hormonrezeptor kommt zudem eine antihormonelle Therapie zum Einsatz. In der wöchentlichen Tumorkonferenz werten die behandelnden Ärzte die histologischen Ergebnisse aus und erarbeiten einen Therapieplan. Dieser ist auf die Eigenschaften des Tumors genau zugeschnitten und bietet entsprechend die größtmöglichen Aussichten auf Erfolg.

Sehr selten sind jüngere Frauen von einem Korpuskarzinom betroffen, die noch Kinder bekommen möchten. In diesen Fällen können wir durch die Kombination von Ausschabung/Curettage und einer Hormontherapie die Gebärmutter meist zunächst erhalten. Die Gefahr eines Rückfalls ist dann allerdings deutlich höher als im Falle einer Operation. Deshalb empfehlen wir nach drei Monaten eine Kontrollausschabung. Nach einer Schwangerschaft und abgeschlossener Familienplanung sollte in jedem Fall eine Operation erfolgen.

Während des stationären Aufenthaltes in Havelhöhe verbinden wir die schulmedizinischen Therapien mit integrativen Behandlungen, die Ihnen helfen, Ihre Selbstheilungskräfte zu stärken, das Immunsystem zu aktivieren und Kräfte zu mobilisieren. Wichtig und sehr hilfreich ist zudem eine Ernährungsberatung, um Frauen bei der Gewichtsreduktion zu unterstützen und die körpereigene Östrogenbildung zu vermindern.

In vielen Fällen können integrative Therapien zudem die Nebenwirkungen der Krebstherapie deutlich verringern. Dazu gehören unter anderem Bewegungs- und Körpertherapien, z.B. Heileurythmie und Rhythmische Massagen sowie Mal- und Musiktherapie. Eine zusätzliche Unterstützung sind unsere anthroposophischen Pflegetherapien, die die Regeneration fördern.

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, eine psychoonkologische Beratung in Anspruch zu nehmen. Mögliche aufkommende Ängste können Sie dort ebenso thematisieren wie Auswirkungen der Erkrankung auf Ihre familiäre Situation oder Perspektiven für die Zeit nach der Behandlung.

Perspektiven

Nehmen die Patientinnen frühe Symptome, etwa Blutungsstörungen, wahr und lassen sie umgehend untersuchen, besteht eine gute Prognose für die Behandlung des Korpuskarzinoms. Der Muskelkörper der Gebärmutter schützt vor einer schnellen Metastasenausbreitung in den Bauchraum, so dass die Erkrankung durch eine Operation und eventuell anschließende Behandlungen vollständig geheilt werden kann.

Nachsorge

Eine regelmäßige Nachsorge ist wichtig, um auf Veränderungen frühzeitig reagieren zu können und um einen möglichen weiteren Krankheitsverlauf im Blick zu behalten. Bemerken Sie Veränderungen oder Beschwerden  sollten Sie sofort einen Termin bei Ihrer betreuenden Frauenärztin/Ihrem betreuenden Frauenarzt vereinbaren. Diese sind auch bemüht, durch die Vermittlung zusätzlicher psychologischer oder medizinischer Angebote die Lebensqualität der Patientinnen weiter zu verbessern.

(https://www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/adressen/psychoonkologen.php)

Vor Entlassung erhalten Sie einen Nachsorgepass, in den sämtliche Therapien und Kontrollen übersichtlich notiert werden können.

Wir bitten Sie zudem, sich in regelmäßigen Abständen in unserer Nachsorgeambulanz zu  melden, damit wir Ihren Therapieverlauf dokumentieren können. Damit erfüllen wir als zertifiziertes Onkologisches Zentrum eine der Qualitätskriterien der Deutschen Krebsgesellschaft.

Rehabilitationsmaßnahmen

Die Rehabilitation (Reha) schließt sich in der Regel an die abgeschlossene Therapie an – z. B. nach der Bestrahlung. Die Teams aus Ärztinnen und Ärzten, Physiotherapeuten, Psychologen und Sozialdienst stehen Ihnen zur Verfügung, um die Rückkehr in den Alltag zu erleichtern. Der Antrag auf eine Rehabilitation kann in bestimmten Fällen bereits während des stationären Aufenthaltes gestellt werden. Der Sozialdienst unserer Klinik ist Ihnen gerne dabei behilflich und bespricht mit Ihnen zudem weitere Möglichkeiten, z. B. Anträge auf Schwerbehinderung, Hilfsmittel, etc.

Umgang mit Fatigue (Cancer related Fatigue, CRF)

Bei Fatigue handelt es sich um ein Ermüdungssyndrom mit körperlicher Schwäche, Lustlosigkeit und Traurigkeit. Hinzu kommen häufig Störungen der biologischen Rhythmen, zum Beispiel Ein- und Durchschlafstörungen, mangelnde Regenerationsfähigkeit und ein erhöhtes Stressniveau. Neben der Krebserkrankung selbst scheinen schwächende Therapien eine Ursache für das Auftreten eines Fatigue zu sein. in einem multimodalen Ansatz integrieren wir in Havelhöhe eine gezielte Aktivierung durch Bewegungsprogramme sowie auf die Symptome abgestimmte integrative Therapieangebote. Diese bewirken nicht nur ein Wiederkehren der Kraft, sondern haben auch einen positiven Einfluss auf die Stimmung. In Einzel- oder Gruppengesprächen haben Sie zudem die Möglichkeit, Informationen und Hintergründe über Fatigue zu bekommen und erhalten hilfreiche Tipps für Ihren Alltag. Darüber hinaus geben wir Ihnen Hinweise zum Stressmanagement und vermitteln Techniken zur Entspannung und Regeneration. Bei Bedarf behandeln wir das Fatigue Syndrom auch medikamentös, etwa mit Infusionen oder einer Misteltherapie.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie von einem Fatigue-Syndrom betroffen sind, wenden Sie sich an Ihre behandelnde Ärztin / Ihren Arzt. Die erfolgreiche Behandlung der Symptome ist eine entscheidende Voraussetzung zur Rückkehr in ein aktives Leben nach einer Krebserkrankung

Das Ovarialkarzinom ist eine bösartige Erkrankung der Eierstöcke. Es zeigen sich meist sehr spät Symptome, so dass die überwiegende Zahl der Frauen erst in einem fortgeschrittenen Stadium in die Klinik kommt. Tumore bilden sich auf der Oberfläche eines oder beider Eierstöcke und dehnen sich von dort in den Bauchraum aus. Zwischen 7.000 und 8.000 Frauen erkranken jedes Jahr neu an einem Ovarialkarzinom. Betroffen sind In der Regel Frauen nach den Wechseljahren, das Durchschnittsalter liegt bei 69 Jahren.

Symptome

Symptome treten erst sehr spät auf und sind eher diffus. In einem späten Stadium vergrößert sich häufig der Bauchumfang durch Wassereinlagerungen, zum Teil bei gleichzeitiger Gewichtsabnahme. Die Frauen klagen über diffuse Magen-/Darmbeschwerden, wie Übelkeit, Appetitlosigkeit, Blähungen oder Verstopfung, teilweise kombiniert mit einem Druckgefühl im Unterleib. Viele fühlen sich abgeschlagen und erschöpft und bemerken einen Leistungsabfall. Gelegentlich können unspezifische Schmerzen auftreten. Selten kommt es zu unregelmäßigen Regelblutungen oder Blutungen nach den Wechseljahren. Haben sich bereits Metastasen in den Lymphknoten gebildet, schwellen diese an. Häufig wird der Eierstockkrebs erst durch geschwollene Lymphknoten diagnostiziert.

Ursachen

Die Ursachen des Ovarialkarzioms sind nicht eindeutig geklärt. Bei einem geringen Prozentsatz der Frauen (ca 5 %) liegen genetische Veränderungen vor, der Eierstockkrebs tritt familiär gehäuft auf.  Verantwortlich sind Mutationen auf den Genen BCRA 1 und BCRA 2, die auch das Risiko für Brustkrebs erhöhen.

Zudem gibt es bestimmte Risikofaktoren, etwa Hormonersatzbehandlungen während und nach den Wechseljahren und Unfruchtbarkeit. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit für ein Ovarialkarzinom zusätzlich.

Diagnose

Eine Vorsorgeuntersuchung, zum Beispiel wie beim Gebärmutterhalskrebs, gibt es für das Ovarialkarzinom nicht. In manchen Fällen ist eine Früherkennung durch eine vaginale Ultraschalluntersuchung möglich, die von den Patientinnen  als sogenannte IGeL-Leistung selbst bezahlt werden muss. Der Verdacht auf ein Ovarialkarzinom wird zunächst durch eine innere und äußere Tastuntersuchung und einen vaginalen Ultraschall erhärtet. Eine CT oder MRT-Untersuchung zeigt, ob sich Metastasen im Brust- oder Bauchraum ausgebreitet haben. Gegebenenfalls werden auch eine Blasen- und /oder Mastdarmspiegelung durchgeführt, um weitere Metastasen nachzuweisen oder auszuschließen. Endgültig diagnostiziert wird das Ovarialkarzinom durch eine Operation und die histologische Untersuchung des entnommenen Gewebes.

Mehr Informationen

Eierstockkrebs wird in vier Stadien eingeteilt, der sogenannten FIGO-Klassifikation (International Federation of Gynecology and Obstetrics):

  • Stadium I: Ein oder beide Eierstöcke sind von einem Tumor befallen
  • Stadium II: Ausbreitung der Tumorzellen im Becken
  • Stadium III: Ausbreitung in die Bauchhöhle und / oder die Lymphknoten
  • Stadium IV: Ausbreitung in andere Körperregionen außerhalb der Bauchhöhle, zum Beispiel in Leber und Lunge (Fernmetastasen)

Therapie

Bei der Operation ist es wichtig, möglichst das gesamte Tumorgewebe zu entfernen. Aus diesem Grund werden neben den Eierstöcken auch die Eileiter, die Gebärmutter, Teile des Bauchfells und Lymphknoten des Becken- und Bauchraumes entnommen. Bei einer Beteiligung von weiteren Organen, etwa der Blase oder des Darms ziehen wir entsprechende Spezialisten, unter anderem unsere Kollegen der viszeralen Chirurgie hinzu. Nach der histologischen Untersuchung beraten die beteiligten Ärzte über die weitere Therapie in der Tumorkonferenz. Fast immer ist eine systemische Link Chemotherapie erforderlich, da die Gefahr der Metastasenbildung hoch ist.

Spezielle Antikörpermedikamente können die Chemotherapie zusätzlich unterstützen, indem sie die Bildung neuer Blutgefäße unterdrücken und das Wachsen des Tumors verlangsamen.

Während des stationären Aufenthaltes in Havelhöhe verbinden wir die schulmedizinischen Therapien mit integrativen Behandlungen, die Ihnen helfen, Ihre Selbstheilungskräfte zu stärken, das Immunsystem zu aktivieren und Kräfte zu mobilisieren. Beim Ovarialkrebs hat sich insbesondere die Misteltherapie als wirksam erwiesen. Bei einer Beteiligung des Darms empfehlen wir ergänzend  die Überwärmungs- oder Hyperthermie-Therapie, bei der die Krebszellen durch dosierte Überwärmung des Körpers auf ca 40 - 45 Grad empfindlicher gegenüber Chemo- oder Strahlentherapie gemacht werden. Die Wirksamkeit konventioneller Therapien kann durch Hyperthermie häufig verstärkt werden.

In vielen Fällen können integrative Therapien zudem die Nebenwirkungen der Krebstherapie deutlich verringern. Dazu gehören unter anderem Bewegungs- und Körpertherapien, z.B. Heileurythmie und Rhythmische Massagen sowie Mal- und Musiktherapie. Eine zusätzliche Unterstützung sind unsere anthroposophischen Pflegetherapien, die die Regeneration fördern.

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, eine psychoonkologische Beratung in Anspruch nehmen. Mögliche aufkommende Ängsten können Sie dort ebenso thematisieren wie Auswirkungen der Erkrankung auf Ihre familiäre Situation oder Perspektiven für die Zeit nach der Behandlung.

Perspektive

Die Aussichten auf eine erfolgreiche Behandlung des Eierstockkrebses hängen vom Stadium ab, in dem der Tumor diagnostiziert wurde. Kann das Tumorgewebe bei der Operation vollständig entfernt werden, ist die Gefahr eines erneuten Tumors deutlich verringert. Da die Erkrankung oftmals jedoch erst in einem späten Stadium erkannt wird, sind die Behandlungschancen dann schlechter. Die Gefahr der Metastasenbildung bzw. eines Rezidivs nach abgeschlossener Behandlung ist groß. Ist der Eierstockkrebs weit fortgeschritten, versuchen wir durch eine Kombination konventioneller und integrativer Methoden die weitere Tumorausdehnung zu verzögern und die Lebensqualität der Patientinnen so lange wie möglich zu erhalten.

Nachsorge

Um ein mögliches Rezidiv oder Metastasen in einem frühen Stadium erkennen und behandeln zu können, ist eine regelmäßige Nachsorge wichtig. In den ersten drei Jahren finden die Untersuchungen alle drei Monate, in den folgenden zwei Jahren alle sechs Monate und danach jährlich statt. Ihr behandelnder Gynäkologe / Ihre Gynäkologin erfragt mögliche Beschwerden und Auffälligkeiten und führt neben Tastuntersuchung einen vaginalen Ultraschall gegebenenfalls weitere Untersuchungen, etwa den Nachweis von Tumormarkern im Blut, durch.  Zusätzlich geht es bei der Nachsorge darum, durch psychologische oder medizinische Angebote die Lebensqualität der Patientinnen weiter zu verbessern. Bei Bedarf kann Ihre Ärztin/ ihr Arzt Ihnen psychologische Beratungsangebote vermitteln. 

(https://www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/adressen/psychoonkologen.php)

Vor Entlassung aus dem Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe erhalten Sie einen Nachsorgepass, in den sämtliche Therapien und Kontrollen übersichtlich notiert werden können.

Wir bitten Sie zudem, sich in regelmäßigen Abständen in unserer Nachsorgeambulanz zu  melden, damit wir Ihren Therapieverlauf dokumentieren können. Damit erfüllen wir als zertifiziertes Onkologisches Zentrum eine der Qualitätskriterien der Deutschen Krebsgesellschaft.

Rehabilitationsmaßnahmen

Die Rehabilitation (Reha) schließt sich in der Regel an die abgeschlossene Therapie an – z.B. nach der Chemotherapie. Die Teams aus Ärztinnen und Ärzten, Physiotherapeuten, Psychologen und Sozialdienst stehen Ihnen zur Verfügung, um die Rückkehr in den Alltag zu erleichtern. Der Antrag auf eine Rehabilitation kann in bestimmten Fällen bereits während des stationären Aufenthaltes gestellt werden. Der Sozialdienst unserer Klinik ist Ihnen gerne dabei behilflich und bespricht mit Ihnen zudem weitere Möglichkeiten, z.B. Anträge auf Schwerbehinderung, Hilfsmittel, etc.

Umgang mit Fatigue (Cancer related Fatigue, CRF)

Bei Fatigue handelt es sich um ein Ermüdungssyndrom mit körperlicher Schwäche, Lustlosigkeit und Traurigkeit. Hinzu kommen häufig Störungen der biologischen Rhythmen, zum Beispiel Ein- und Durchschlafstörungen, mangelnde Regenerationsfähigkeit und ein erhöhtes Stressniveau. Neben der Krebserkrankung selbst scheinen schwächende Therapien eine Ursache für das Auftreten eines Fatigue zu sein. In einem multimodalen Ansatz integrieren wir in Havelhöhe eine gezielte Aktivierung durch Bewegungsprogramme sowie auf die Symptome abgestimmte integrative Therapieangebote. Diese bewirken nicht nur ein Wiederkehren der Kraft, sondern haben auch einen positiven Einfluss auf die Stimmung. In Einzel- oder Gruppengesprächen haben Sie zudem die Möglichkeit, Informationen und Hintergründe über Fatigue zu bekommen und erhalten hilfreiche Tipps für Ihren Alltag. Darüber hinaus geben wir Ihnen Hinweise zum Stressmanagement und vermitteln Techniken zur Entspannung und Regeneration. Bei Bedarf behandeln wir das Fatigue Syndrom auch medikamentös, etwa mit Infusionen oder einer Misteltherapie

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie von einem Fatigue-Syndrom betroffen sind, wenden Sie sich an Ihre behandelnde Ärztin / Ihren Arzt. Die erfolgreiche Behandlung der Symptome ist eine entscheidende Voraussetzung zur Rückkehr in ein aktives Leben nach einer Krebserkrankung.