Qualitätsberichte

Bei der Beurteilung der Qualität eines Krankenhauses setzt nahezu jeder Mensch unterschiedliche Schwerpunkte: Für die einen zählt vor allem die Erfahrung der Leitenden Ärztinnen und Ärzte, für die anderen ist die räumliche Ausstattung der Krankenzimmer besonders wichtig. Auch die Freundlichkeit des Pflegepersonals oder die Güte der Verpflegung spielen für die vom Patienten wahrgenommene Qualität eine Rolle.

Um die Qualität medizinischer Versorgung vergleichbar zu machen, sind Krankenhäuser seit 2005 gesetzlich verpflichtet, regelmäßig strukturierte Qualitätsberichte zu erstellen und zu veröffentlichen. So sollen Patientinnen und Patienten eine Orientierungshilfe zur Einschätzung der Qualität von Strukturen, Prozessen und auch (Behandlungs-)Ergebnissen einer Einrichtung erhalten.

Um diese Orientierungshilfen zu standardisieren, wurden vom Gesetzgeber Indikatoren festgelegt, die im Rahmen eines Qualitätsberichts gemessen und bewertet werden können. Der Vergleichbarkeit sind jedoch Grenzen gesetzt: So lassen sich manche Einflussfaktoren wie z. B. die soziodemografische Zusammensetzung des Einzugsgebietes, die Nachhaltigkeit einer Behandlung oder die Wirksamkeit interdisziplinärer Ansätze nur bedingt abbilden. Qualitätsberichte geben Patientinnen und Patienten somit vor allem erste Anhaltspunkte darüber, ob ein Krankenhaus ihren Ansprüche in medizinischer Hinsicht gerecht werden kann – und stärken so ihre Rechte, über ihre Behandlung mitentscheiden zu können.

Qualitätsbericht des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe zum Download:
- Qualitätsbericht 2015