Neuigkeiten

Station für supportive Krebsmedizin eröffnet

Das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe bietet onkologischen Patienten seit kurzem eine Station für supportive Krebsmedizin mit 18 Betten. Sie ist Teil des von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Onkologischen Zentrums und in der Abteilung für Interdisziplinäre Onkologie & Palliativmedizin angesiedelt. Aufgenommen werden Patienten, die, unabhängig vom Stadium der Erkrankung, im Verlauf ausgeprägte Symptome entwickelt haben und denen es zunehmend schlechter geht. Das Spektrum der Behandlungen reicht von der Linderung körperlicher Beschwerden, wie Übelkeit und Erbrechen, ausgeprägter Erschöpfung und Müdigkeit (cancer-related Fatigue) über Schmerzen bis hin zu Depressionen und Ängsten oder Schwierigkeiten im sozialen Umfeld. Die Station schließt eine Lücke zwischen Diagnostik, Akutstation, ambulanten onkologischen Zentren und Praxen, Rehaeinrichtungen oder gegebenenfalls terminaler palliativer Betreuung.

Internationale Studien, die in den letzten Jahren durchgeführt wurden, zeigen ein klares Bild: Werden onkologische Akuttherapien bereits in einem frühen Stadium der Erkrankung von supportiven Maßnahmen begleitet, verbessert sich die Lebensqualität der Patienten deutlich und ihre Lebenszeit verlängert sich (z.B. Temel 2010 (JCO), Bakitas 2015 (JCO), Zimmermann 2014 (Lancet)).

Kontakt Station für Supportive Krebsmedizin:
Dr. med Philipp von Trott zu Solz
Oberarzt
Telefon: 030 – 36501 – 360
E-mail´: onkologie@havelhoehe.de

Gute Bewertung für Gastroenterologie-Praxis am MVZ Havelhöhe

Die Gastroenterologie-Praxis am MVZ-Havelhöhe wird von Berliner Ärzten am häufigsten für eine Darmspiegelung zur Darmkrebsvorsorge empfohlen! Dies ist das Ergebnis einer Ärzteumfrage, die in der aktuellen Ausgabe „Krebs heilen“ des Magazins "Tagesspiegel GESUND" veröffentlicht ist.  
Der Tagesspiegel führt regelmäßig Umfragen unter ambulant tätigen Berliner Ärzten zu empfehlenswerten Krankenhäusern und Spezialpraxen durch. Bei der letzten Umfrage, an der knapp 3000 niedergelassene Ärzte teilgenommen haben, wurden Allgemeinmediziner und Internisten auch um ihre Empfehlungen für Vorsorgekoloskopien gebeten. Die Gastroenterologie-Praxis am MVZ-Havelhöhe erreichte mit 10,8 Prozent die größte Anzahl an Empfehlungen. Die Praxis ist Kooperationspartner des Darmkrebszentrums Havelhöhe.

Erfolgreiche Flüchtlingshilfe

Was zunächst als freiwillige Initiative begonnen hatte, ist jetzt ein reguläres medizinisch-pflegerisches Angebot : Im Frühjahr dieses Jahres hat das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe vom Berliner Senat den Auftrag bekommen, die medizinische Versorgung von Asylsuchenden zu übernehmen. In der nahegelegenen Erstaufnahmeeinrichtung im Waldschluchtpfad wurde ein sogenannter MedPunkt eingerichtet. Dreimal in der Woche werden dort medizinische Sprechstunden für Flüchtlinge angeboten, die sehr gut angenommen werden. Inzwischen hat sich ein festes Behandlungsteam gefunden, das die regelmäßige Versorgung der Menschen gewährleistet.

Onkologisches Zentrum Havelhöhe erneut zertifiziert

Als einziges onkologisches Zentrum mit integrativem Ansatz in Deutschland hat die Deutsche Krebsgesellschaft das Onkologische Zentrum des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe im Juni erneut erfolgreich auditiert.

Innerhalb des Onkologischen Zentrums erfüllen die Organzentren für Darmkrebs, Brustkrebs und Lungenkrebs allesamt die strengen Qualitätskriterien der Deutschen Krebsgesellschaft. Nach der Erstzertifizierung des Brustkrebszentrums im Jahr 2012 und der kontinuierlichen Entwicklung in den folgenden Jahren wurde die hohe fachliche Expertise der onkologischen Versorgung in Havelhöhe damit erneut bestätigt. Zum Ende des Jahres soll sie in einem gynäkologischen Krebszentrum weiter ausgebaut werden.

Kontakt Onkologisches Zentrum:
Dr. med Friedemann Schad
Leiter des Onkologischen Zentrums
Telefon Sekretariat: 030 – 36501 - 360
E-mail:onkologie@havelhoehe.de