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Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert Lungenkrebszentrum im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe

„Sie machen Patientenversorgung auf höchstem Niveau. Sie leben Ihr Zentrum, das ist bei allen Mitarbeitern spürbar und die Patienten profitieren von Ihrem integrativen Konzept.“, so das Fazit der Auditoren vom unabhängigen Zertifizierungsinstitut der Deutschen Krebsgesellschaft OnkoZert. „Der Gesamteindruck aus dem Audit ist äußerst positiv.“

Zum wiederholten Male hat das Onkologische Zentrum im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe unter Leitung von Dr. Friedemann Schad ein Audit von OnkoZert erfolgreich durchlaufen. Das Onkologische Zentrum in Havelhöhe umfasst ein seit 2012 zertifiziertes Brustkrebszentrum, ein seit 2013 zertifiziertes Darmkrebszentrum und nun auch ein zertifiziertes Lungenkrebszentrum.

„Die Versorgungsqualität für Lungenkrebspatienten im Sinne des Nationalen Krebsplans zu verbessern ist eine bundesweite Aufgabe. Die ergänzenden Therapieangebote der integrativen Medizin in der Thoraxonkologie stellen dabei einen Aspekt der Versorgung dar, mit dem wir diese Aufgabe auf besondere Weise vorantreiben wollen“ sagt Dr. med. Christian Grah, Leiter des Lungenkrebszentrums im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe.

Die Versorgung von Lungenpatienten hat in Havelhöhe eine lange Tradition. Seit über 50 Jahren ist der Name Havelhöhe mit der Lungenheilkunde verbunden. Zuerst als Tuberkuloseklinik, dann als alleinige Lungenklinik und seit 1995 als Abteilung für Pneumologie innerhalb des Anthroposophischen Krankenhauses Havelhöhe. Seitdem wird hier, wie auch in allen anderen Abteilungen des Gemeinschaftskrankenhauses, ein anthroposophisch-integrativer Therapieansatz verfolgt und wissenschaftlich begleitet. Das Onkologische Zentrum Havelhöhe vereint schulmedizinische und leitlinienorientierte Diagnostik und Therapie mit den integrativen Ansätzen der Anthroposophischen Medizin. Dies heben auch die Auditoren hervor: „Eine sehr gute interdisziplinäre Zusammenarbeit ist nachweisbar und erlebbar.“ Lobend äußern sie sich über die Patientenorientierung im palliativmedizinisch-integrativen Bereich und über die Nachsorge. „Das Projekt der Nachsorgesprechstunde ist als beispielhaft anzusehen.“

Chirurgie im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe unter neuer Leitung

Am 01.September 2017 hat Dr. med. Patricia Dé-Malter die Leitung der Abteilung für Chirurgie/Viszeralchirurgie und Darmkrebszentrum im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe übernommen. Sie folgt PD Dr. med. Hans-Peter Lemmens, der nach mehr als 20-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Dr. Dé-Malter bietet das gesamte Spektrum der Allgemein- und Viszeralchirurgie einschließlich der kolorektalen Chirurgie, der Magen-, Pankreas-, Leber- und Ösophagus-Chirurgie an. Den Großteil der Operationen führt sie minimalinvasiv durch.

Dr. Dé-Malter hat ihre chirurgische Weiterbildung im Universitätsklinikum Charlottenburg der FU/Charité Campus Virchow-Klinikum bei Prof. Dr. med. Emil Sebastian Bücherl und Prof. Dr. med. Peter Neuhaus absolviert. Sie ist Fachärztin für Chirurgie, Viszeral- und Gefäßchirurgie. Bereits seit 2000 arbeitet sie als Oberärztin in der Chirurgie im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe und ist seit 2013 stellvertretende ärztliche Leiterin der Abteilung.

Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe erhält zum vierten Mal KTQ-Zertifikat

„Jahrelange Arbeit an unserem Qualitätsmanagement hat nicht nur unsere Organisation vorangebracht, sondern in erster Linie die Versorgung unserer Patienten nachhaltig verbessert. Dies zeigen auch die durchweg positiven Ergebnisse unserer Patientenbefragungen - und: Eine gute Patientenversorgung ist das, was wir erreichen wollen“, so Christa Foppe, Geschäftsführerin und Mitglied des Leitungskreises im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe.

Der Nachweis eines internen Qualitätsmanagements ist für Krankenhäuser gesetzliche Pflicht. Die KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen GmbH) hat das interne Qualitätsmanagement des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe jetzt erneut in sechs Bereichen bewertet: Patientenorientierung, Mitarbeiterorientierung, Sicherheit-Risikomanagement, Informations- und Kommunikationswesen, Unternehmensführung und Qualitätsmanagement. „Anthroposophische Medizin und Pflege wird hier gelebt. Man sieht, dass Sie sich mehr Zeit nehmen für den Patienten. Der Patient ist von der Geburt bis zum Tod gut bei Ihnen aufgehoben.“ Mit diesen Worten hatte bereits der pflegerische Visitor die Abschlussbesprechung der viertägigen Visitation eingeleitet und die Empfehlung zur erneuten Verleihung des KTQ-Zertifikats für Havelhöhe an die KTQ-Gesellschaft ausgesprochen, die nun bereits zum vierten Mal bestätigt wurde.

Station für supportive Krebsmedizin eröffnet

Das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe bietet onkologischen Patienten seit kurzem eine Station für supportive Krebsmedizin mit 18 Betten. Sie ist Teil des von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Onkologischen Zentrums und in der Abteilung für Interdisziplinäre Onkologie & Palliativmedizin angesiedelt. Aufgenommen werden Patienten, die, unabhängig vom Stadium der Erkrankung, im Verlauf ausgeprägte Symptome entwickelt haben und denen es zunehmend schlechter geht. Das Spektrum der Behandlungen reicht von der Linderung körperlicher Beschwerden, wie Übelkeit und Erbrechen, ausgeprägter Erschöpfung und Müdigkeit (cancer-related Fatigue) über Schmerzen bis hin zu Depressionen und Ängsten oder Schwierigkeiten im sozialen Umfeld. Die Station schließt eine Lücke zwischen Diagnostik, Akutstation, ambulanten onkologischen Zentren und Praxen, Rehaeinrichtungen oder gegebenenfalls terminaler palliativer Betreuung.

Internationale Studien, die in den letzten Jahren durchgeführt wurden, zeigen ein klares Bild: Werden onkologische Akuttherapien bereits in einem frühen Stadium der Erkrankung von supportiven Maßnahmen begleitet, verbessert sich die Lebensqualität der Patienten deutlich und ihre Lebenszeit verlängert sich (z.B. Temel 2010 (JCO), Bakitas 2015 (JCO), Zimmermann 2014 (Lancet)).

Kontakt Station für Supportive Krebsmedizin:
Dr. med Philipp von Trott zu Solz
Oberarzt
Telefon: 030 – 36501 – 360
E-mail´: onkologie@havelhoehe.de

Gute Bewertung für Gastroenterologie-Praxis am MVZ Havelhöhe

Die Gastroenterologie-Praxis am MVZ-Havelhöhe wird von Berliner Ärzten am häufigsten für eine Darmspiegelung zur Darmkrebsvorsorge empfohlen! Dies ist das Ergebnis einer Ärzteumfrage, die in der aktuellen Ausgabe „Krebs heilen“ des Magazins "Tagesspiegel GESUND" veröffentlicht ist.  
Der Tagesspiegel führt regelmäßig Umfragen unter ambulant tätigen Berliner Ärzten zu empfehlenswerten Krankenhäusern und Spezialpraxen durch. Bei der letzten Umfrage, an der knapp 3000 niedergelassene Ärzte teilgenommen haben, wurden Allgemeinmediziner und Internisten auch um ihre Empfehlungen für Vorsorgekoloskopien gebeten. Die Gastroenterologie-Praxis am MVZ-Havelhöhe erreichte mit 10,8 Prozent die größte Anzahl an Empfehlungen. Die Praxis ist Kooperationspartner des Darmkrebszentrums Havelhöhe.

Erfolgreiche Flüchtlingshilfe

Was zunächst als freiwillige Initiative begonnen hatte, ist jetzt ein reguläres medizinisch-pflegerisches Angebot : Im Frühjahr dieses Jahres hat das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe vom Berliner Senat den Auftrag bekommen, die medizinische Versorgung von Asylsuchenden zu übernehmen. In der nahegelegenen Erstaufnahmeeinrichtung im Waldschluchtpfad wurde ein sogenannter MedPunkt eingerichtet. Dreimal in der Woche werden dort medizinische Sprechstunden für Flüchtlinge angeboten, die sehr gut angenommen werden. Inzwischen hat sich ein festes Behandlungsteam gefunden, das die regelmäßige Versorgung der Menschen gewährleistet.

Onkologisches Zentrum Havelhöhe erneut zertifiziert

Als einziges onkologisches Zentrum mit integrativem Ansatz in Deutschland hat die Deutsche Krebsgesellschaft das Onkologische Zentrum des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe im Juni erneut erfolgreich auditiert.

Innerhalb des Onkologischen Zentrums erfüllen die Organzentren für Darmkrebs, Brustkrebs und Lungenkrebs allesamt die strengen Qualitätskriterien der Deutschen Krebsgesellschaft. Nach der Erstzertifizierung des Brustkrebszentrums im Jahr 2012 und der kontinuierlichen Entwicklung in den folgenden Jahren wurde die hohe fachliche Expertise der onkologischen Versorgung in Havelhöhe damit erneut bestätigt. Zum Ende des Jahres soll sie in einem gynäkologischen Krebszentrum weiter ausgebaut werden.

Kontakt Onkologisches Zentrum:
Dr. med Friedemann Schad
Leiter des Onkologischen Zentrums
Telefon Sekretariat: 030 – 36501 - 360
E-mail:onkologie@havelhoehe.de