Schmerzzentrum

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Multimodales Behandlungskonzept für stressbedingte chronische Schmerzen

Erweiterung des multimodalen Schmerzkonzeptes ab 1. Januar 2016 

Bei stressbedingten chronischen Schmerzen spielen seelische Belastungsfaktoren eine bedeutende schmerzverursachende und schmerzaufrechterhaltende Rolle. Diese können sich aus den anhaltenden somatoformen Schmerzstörungen, den Somatisierungsstörungen mit Leitsymptom Schmerz, den undifferenzierten Somatisierungsstörungen, den somatoformen autonomen Funktionsstörungen und den chronischen Schmerzstörungen mit somatischen und psychischen Faktoren zusammensetzen.

Die anthroposophische psychosomatische Schmerzbehandlung berücksichtigt sowohl die körperlich-physiologische als auch die seelisch-spirituelle Dimension des Menschen in Gesundheit und Krankheit. So kommen in unserem Behandlungskonzept sowohl leiblich-physiologische als auch psychotherapeutische und biographische spirituelle Therapien (Sinnfrage im Sinne der Anthroposophischen Psychotherapie) zum Einsatz.

Im Mittelpunkt steht das Verständnis, welches durch Schmerzerkrankte unzureichend in ihrem bisherigen Leben entwickelt wurde, ihre innere Not in seelischen Gefühlen und Gedanken zu äußern. Die seelische Not äußert sich als Körperschmerz: Körpersprache statt Seelensprache.

In unserem neuen Behandlungsmodul liegt der Schwerpunkt im Verstehenlernen des chronischen Schmerzes durch Körpersprache. Die Therapeuten werden zu Helfern, die die Schmerzpatienten befähigen, die hinter ihren Körperschmerzen liegenden seelischen Bedürfnisse und Gefühle zu erkennen. Als Folge resultiert die angemessene Umgangsweise und Überwindung der Schmerzen. Wahrnehmen der Bedürfnisse und Gefühle statt Körperschmerz. Dazu bedarf es nach der stationären häufig einer ambulanten psychosomatischen Anschlussbehandlung. Hierzu bestehen Behandlungsketten.

Therapiebausteine sind: ärztliche Gespräche, Medikamente, äußere Anwendungen, Atem- und Bewegungstherapie, Therapeutisches Malen und Musiktherapie, Entspannungsübungen, die Schmerzgruppe und Einzelpsychotherapie.

Unser Schmerzverständnis orientiert sich ganzheitlich am bio-psycho-sozialen Krankheitsmodell. Verständnis des Menschen in seiner Gesamtheit – nicht nur seiner Schmerzen - ist die Voraussetzung für eine gute Schmerztherapie. Ängste, Sorgen und Nöte des Patienten verstärken Schmerzen – sie müssen erkannt und in der Behandlung berücksichtigt werden.

 

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Anliegen der Schmerztherapie am Gemeinschaftskrankenhaus ist es, durch ein gezieltes auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmtes Behandlungskonzept, chronische Schmerzen zu lindern bzw. die eigenen kreativen Fähigkeiten zur Schmerzbewältigung zu verbessern, die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit zu steigern und weitere Schädigungen einer häufig langjährigen "Schmerzpatientenkarriere" zu vermeiden.

 

Was ist Schmerz?

Schmerz ist ein komplexes Phänomen, das sich vielschichtig auf vielen Ebenen abspielt: 
Die Komplexität des Phänomens Schmerz erfordert deswegen eine Herangehensweise, die nicht nur die pathophysiologischen Mechanismen der Schmerzchronifizierung, sondern auch die Wechselwirkungen somatischer, psychischer, sozialer und geistiger Aspekte im Einzelfall berücksichtigt. Chronische Schmerzen beeinträchtigen nicht nur das Wohlbefinden und die Lebensqualität, sondern auch das Verhalten und das soziale Miteinander. Deswegen bekommen multimodale Therapiekonzepte, die den verschiedenen Dimensionen des Schmerzes begegnen, immer größere Bedeutung.

Wozu ein Schmerzzentrum Havelhöhe?

In Berlin gibt es im Vergleich zu anderen Bundesländern ein deutlich geringeres Angebot an spezialisierter stationärer, interdisziplinärer und multimodaler Schmerztherapie. Mit unserem Angebot wollen wir dazu beitragen, den bestehenden Bedarf besser zu decken. Darüber hinaus können wir mit den Möglichkeiten der Anthroposophischen Medizin ein besonderes Therapiekonzept anbieten.

Was ist unser Leitbild?

Unser Schmerzverständnis orientiert sich ganzheitlich am bio-psycho-sozialen Krankheitsmodell. Das Verständnis des Menschen in seiner Gesamtheit - nicht nur seiner Schmerzen - ist die Voraussetzung für eine gute Schmerztherapie. Ängste, Sorgen und Nöte des Patienten verstärken Schmerzen. Sie müssen erkannt und in der Behandlung berücksichtigt werden.

Anliegen der Schmerztherapie am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe ist es, durch ein gezieltes, auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmtes Behandlungskonzept chronische Schmerzen zu lindern. Wir wollen die Patienten darin unterstützen, ihre eigenen kreativen Fähigkeiten zur Schmerzbewältigung zu verbessern, ihre Lebensqualität und Leistungsfähigkeit zu steigern und weitere Schädigungen einer häufig langjährigen "Schmerzpatientenkarriere" zu vermeiden.

An wen richtet sich unser Angebot?

Das Angebot richtet sich insbesondere an Menschen mit Schmerzen im Chronifizierungsstadium 2 und 3 nach Gerbershagen. Patienten mit einem solchen Chronifizierungsstadium sollten – möglichst nach abgeschlossener ambulanter oder stationärer Diagnostik - dann stationär aufgenommen werden, wenn die bisherigen Ansätze der Schmerztherapie erfolglos waren oder im ambulanten Rahmen die Möglichkeiten zu riskant sind. Die Patienten sollten motiviert sein, durch eine multimodale Schmerztherapie, eine adäquate medikamentöse Einstellung, physio- und psychotherapeutische Begleitung sowie durch künstlerische Therapien neue Wege zum verbesserten Umgang mit Schmerzen zu suchen.

Auch eine akute Schmerzdekompensation kann eine stationäre Schmerzbehandlung notwendig machen. Sinnvoll ist eine stationäre Aufnahme zudem bei Schmerzpatienten mit komplizierenden psychiatrischen und internistischen Begleiterkrankungen, bei Multimorbidität, Medikamentenabhängigkeit und ambulant nicht durchführbarer Entzugsbehandlung sowie bei schwerster maladaptiver Schmerzbewältigung.

 

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Welche Ziele verfolgen wir mit unserer Therapie?

Verbesserung der Lebensqualität

Unser Ziel ist es, die Ursachen chronischer Schmerzen auf allen Ebenen (biologisch, psychisch und sozial) zu erfassen und differenziert zu behandeln. Dabei geht es vor allem um eine Verbesserung der individuellen Lebensqualität und Steigerung der Leistungsfähigkeit durch mit unseren Patienten gemeinsam zu vereinbarende Therapieziele. Lebensqualität kann nur individuell definiert werden.


Es gilt, die Lebensqualität durch langfristige Linderung von Schmerzen zu verbessern, z.B. durch eine regelmäßige Schmerzmedikation nach festem Zeitschema sowie die Vermeidung bzw. Unterbrechung von sogenannten Durchbruchsschmerzen.

Ziel ist es, weitere Schädigungen einer häufig langjährigen "Schmerzpatientenkarriere" zu vermeiden.

 

Verbesserung der Funktionalität

Wir möchten den Patienten helfen, durch Förderung aktiver Fähigkeiten - ihren individuellen Gegebenheiten und ihrer Belastbarkeit entsprechend - ihren Lebensradius und ihre Funktionalität zu verbessern. Ein wichtiger Aspekt dabei ist nicht nur die eigene Gestaltung der Lebenssituation und Selbstverwirklichung, sondern nach Möglichkeit auch die Wiedereingliederung in die berufliche Tätigkeit oder die Teilnahme am Arbeitsleben durch alternative Angebote.


Wir möchten es den Patienten ermöglichen, „über den Tellerrand des Schmerzes“ zu blicken.

Welche „Schmerzkrankheiten“ kommen für eine stationäre Behandlung in Frage?

Wir möchten Ihnen hier einige mit therapieresistenten Schmerzen verbundene Krankheitsbilder und Situationen nennen, für die eine multimodale stationäre Schmerztherapie erforderlich sein kann (alphabetische Rehenfolge).

  • Gesichts-Schmerzen (GS)

    • Patienten mit GS bei somatoformen Erkrankungen,
    • GS mit Dauerattacken
    • GS mit hoher Komorbidität
  • Kopf-Schmerzen (KS)

    • Patienten mit medikamenteninduziertem Kopfschmerz, Status migränosus,
    • KS bei somatoformen Erkrankungen, wenn ambulanter Medikamentenentzug erfolglos oder nicht möglich,
    • KS mit maladaptiver Schmerzbewältigung und medikamentöser Fehlbehandlung,
    • KS im Alter mit hoher Komorbidität
  • Chronische Rücken- und muskuloskelettale Schmerzen

  • Patienten mit Rückenschmerzen
  • Unspezifischer und spezifischer (radikulärer) Rückenschmerz
  • Postnukleotomiesyndrom
  • 
Fibromyalgie
  • Gelenkschmerzen
  • Schmerzsyndrome nach osteoporotischen Wirbelkörper- Frakturen
  • Neuropathische Schmerzsyndrome

    • Patienten mit Post- Zoster- Neuralgie
    • Phantomschmerz
    • zentraler Schmerz

    • Schmerzen bei Durchblutungsstörungen

  • sympathisch aufrechterhaltende Schmerzsyndrome z.B. Morbus Sudeck (CRPS I/ II)
  • Süchtige Verwendung von Opioiden und anderen Analgetika 
    • Schmerzpatienten, die Opioidanalgetika – meist kurzwirksame – primär zur Befriedigung ihrer Sucht verwenden. Diesen Patienten bieten wir die Möglichkeit eines stationären Entzugs mit Neu- Einstellung der Schmerztherapie an. Auch viele Patienten mit medikamenteninduzierten KS (z.B. Triptanen, NSAR) benötigen eine stationäre Entzugsbehandlung.
  • Tumorschmerz
    • Patienten mit Schmerzen bei Tumorerkrankungen, die ambulant nicht effektiv behandelt werden können und bei denen differenzierte medikamentöse Einstellungen oder interventionelle Maßnahmen notwendig sind z.B. Pancoast-Tumoren, Plexus-, oder Rückenmarksinfiltrationen oder infiltrierende Chordome.
Welche Verfahren wenden wir an?

I. Multimodale nicht- invasive Schmerztherapie

Entspannungsverfahren

Progressive muskuläre Relaxation (PmR) nach Jacobson.

 

Gegenirritationsverfahren

TENS (Transcutane elektrische Nervenstimulation) kann bei den meisten Schmerzzuständen eingesetzt werden.

 

Pharmakotherapie
Erweiterte und differenzierte Pharmakotherapie nach dem WHO- Stufenschema. Hierzu gehört der Einsatz von Nicht-Opioiden, die differenzierte Opioidtherapie, der Einsatz von Antidepressiva, Antikonvulsiva, Corticosteroiden, etc. Ziel der medikamentösen Therapie ist die langfristige Linderung von Schmerzen durch eine regelmäßige Schmerzmedikation nach festem Zeitschema sowie die Vermeidung bzw. Unterbrechung von sogenannten Durchbruchsschmerzen, die aus einem stabilen Ruheschmerzniveau zeitlich begrenzt durch Belastung oder ohne erkennbaren Auslöser auftreten können.
Je nach klinischer Situation werden unterschiedliche Applikationsformen gewählt: Oral, enteral, transdermal, subcutan, intravenös (Port, ZVK), peridural, intrathekal, intraventriculär.

 

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Physiotherapie und Physikalische Medizin
Individuell angepasste Krankengymnastik, manuelle Therapie, PIR (Postisometrische Relaxation), Osteopathie, PNF, sowie medizinische Bäder, manuelle Lymphdrainage, Heissluft, Fango, Massagen, etc.

Psychotherapie
In enger interdisziplinäre Kooperation mit Ärzten der psychosomatischen Abteilung und/oder Psychologen als Einzeltherapie oder Gruppentherapie 
Angewandte Verfahren sind Schmerzbewältigungstraining, Entspannungstechniken, Verhaltenstherapie, psychoedukative Verfahren

 

II. Therapien der Anthroposophischen Medizin
Ziel der anthroposophischen Therapien ist es, die gesundenden Kräfte des Menschen zu aktivieren und kreative Fähigkeiten anzuregen, die einen Krankheitsprozess positiv beeinflussen.

 

Anthroposophische Kunsttherapien

Maltherapie


In der Maltherapie können unterschiedliche Erlebensformen und Konzeptionen zum Ausdruck gebracht werden, die nicht nur auf biographische sondern auch kulturelle Determinanten des Schmerzerlebens und –umgangs verweisen.

 

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Musiktherapie

Kognitive und positive emotionale Erfahrungen durch Musik können für die Neuorientierung und den Umgang mit chronischen Schmerzen eine wichtige Bedeutung bekommen.

 

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Plastizieren
Kann bei Schmerzpatienten zur Stärkung von Selbstwert und –sicherheit beitragen.

 

Heileurythmie
Es handelt sich dabei um eine künstlerische Bewegungstherapie, die besonders die kommunikativen Aspekte des Schmerzes auf verschiedenen Ebenen anspricht sowie auf der Grundlage einer menschenkundlichen Orientierung die kreativen Fähigkeiten im Umgang mit Schmerzen.

 

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Anthroposophische Heilmittel
In der Schmerztherapie werden einige auf der Grundlage der Menschenkunde und geisteswissenschaftlichen Erknenntnismethode R. Steiners entwickelte spezielle Heilmittel wie z.B. Aconit oder Bryophyllum eingesetzt. Das bekannteste Heilmittel der anthroposophischen Medizin ist die Mistel.

Phytotherapie: Die überwiegend empirische Kenntnis der medizinischen Wirkung von Pflanzenteilen und Pflanzenauszügen ist oft Ausgangspunkt für die Entwicklung schulmedizinischer Arzneimittel gewesen. Im Gegensatz zur Schulmedizin wird aber nicht die Wirksamkeit der Einzelsubstanz, sondern die natürliche Komposition von Inhaltsstoffen für entscheidend-gehalten. Klassische phytotherapeutische Schmerzmittel sind z.B. Arnika (Entzündungs-/Wundschmerz), Urtica/Brennessel (Gelenkschmerzen), Chamomilla/Kamille (Schleimhaut-schmerzen), Belladonna und Fenchel (Koliken), Aconitum/Eisenhut (Muskelschmerz), Teufelskralle/Hapagophytum und Alraune/Mandragora (Gelenkschmerz).

 

III. Anästhesiologische Verfahren und Invasive Schmerztherapie
Invasive Verfahren sind dann indiziert, wenn sie im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie einen eindeutigen Vorteil für den Patienten unter sorgfältiger eingehender Nutzen- Schadens-Beurteilung haben.

Etabliert haben sich vor allem anästhesiologische Verfahren, aber auch operative Verfahren, die bei Bedarf auch im Schmerzzentrum Havelhöhe zur Anwendung kommen.

 

Chirurgische Implantationen von Schmerzpumpen oder Neurostimulationssystemen

Schmerzpumpen: Subcutan implantierte und intrathekal Medikamente applizierende Pumpen, die mit Gasdruck oder elektronisch betrieben werden und programmierbar sind.

Indikationen: Schmerzpumpen sind dann sinnvoll, wenn es mit erweitertem WHO- Schema zu keiner effizienten Analgesie (Aufhebung der Schmerzempfindung) oder zu nicht tolerierbaren Nebenwirkungen bei effizienter Analgesie kam. Die Implantation einer Schmerzpumpe erfolgt in der Regel erst nach vorheriger Austestung, um einen Placebo- Effekt sicher zu vermeiden.

 

Epidurale Neurostimulationssysteme: SCS – Spinal Cord Stimulation


Indikationen: Obliterierende Vasopathien, z.B. pAVK, refraktäre Angina pectoris, Sklerodermie oder isolierte neuropathische Schmerzsyndrome, z.B. radikuläre Schmerzen, die mit anderen Verfahren nicht effizient therapierbar sind.

 

Destruierende Verfahren - Neurolysen

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Indikationen: Pankreas- CA oder Hepatozelluläres Ca mit typischem Oberbauchschmerz

Intrathekale Neurolysen


Indikationen: Bei Cervix- CA oder bei Rectum- CA

Intercostalneurolysen

Indikationen: Isolierte Intercostalneuralgien durch Tumorinfiltration oder durch andere Ursachen.

Periphere Analgesie-Verfahren
Fast sämtliche periphere Nerven- und Plexusblockaden.

Rückenmarknahe Analgesie- Verfahren

Epidurale oder intrathekale Applikation von Corticosteroiden, Opioiden, etc. als „Single- Shot“ oder über Katheter.


Indikationen: Frischer Bandscheibenprolaps (Cortico-steroide), Analgesie zum Durchbrechen der „Schmerzspirale“ zur Ermöglichung einer multimodalen Schmerztherapie.

Sympathikusblockaden

Dieses sind z.B. GLOA´s (ganglionäre lokale Opioid Applikation), Stellatumblockaden, lumbale und thorakale Sympathikusblockaden.
Indikationen: Sympathisch unterhaltener Schmerz, z.B. nach Post- Zoster- Neuralgie, CRPS (M Sudeck), etc.

Warum Interdisziplinarität?

Schmerztherapie muss interdisziplinär sein, um erfolgreich sein zu können. Aus diesem Grunde haben wir ein interdisziplinäres internes und externes Netzwerk mit vielen Kooperationspartnern.

 

Welche Kooperationen gibt es im GKH?

Für definierte Fragestellungen besteht eine institutionalisierte Zusammenarbeit („Clinical Pathways“) mit den am GKH vorhandenen Abteilungen: Dazu gehören die Abteilungen für Allgemeine Innere Medizin und Diabetologie (Dr. Girke), Gastroenterologie (PD Dr. Matthes), Kardiologie und Pneumologie (Dr.Dr. Fried), sowie die chirurgischen Abteilungen für Visceralchirurgie (PD Dr. Lemmens), Traumatologie (Hr. Herrgesell), Gynäkologie und Geburtshilfe (Fr. Dr. Herbstreit).

Eine besondere Kooperation erfolgt mit der Abteilung für Psychosomatik (Fr. Dr. Quetz): Stationäre Schmerzpatienten werden im Rahmen unseres interdisziplinären Konzeptes regelmäßig psychosomatisch und/ oder psychologisch visitiert und mitbetreut und nehmen auch an den psychoedukativen Programmen der psychosomatischen Abteilung teil.

Mit den Ärzten der psychosomatischen Abteilung erfolgen regelmäßige gemeinsame Besprechungen zur Diagnostik und ggf. gemeinsamen Therapieplanung der im Schmerzzentrum und evtl. auf der psychosomatischen Abteilung aufgenommenen Schmerzpatienten.

 

Welche Kooperationen gibt es außerhalb des GKH?

Ausserhalb des GKH bestehen Kooperationen mit der Praxis für Interventionelle Radiologie (Prof. Dr. Duda), der Abteilung für Neurochirurgie am Bundeswehrkrankenhaus (CA Prof. Dr. Mayer- Hauff) sowie den Zentren für Interdisziplinäre Schmerztherapie der Charité.

Organisatorisches

Wie treten Sie mit uns in Kontakt?
Sekretariat Schmerzzentrum, Frau Philipp

Tel. 030/36501-160
Fax 030/36501-161
E-mail schmerzzentrum@havelhoehe.de


Was ist vor einer Einweisung sinnvoll?
Vor einer Einweisung zur stationären Schmerztherapie empfehlen wir eine telefonische Beratung zur gemeinsamen Therapieplanung und Bestimmung der Dringlichkeit. Eine auf Überweisung mögliche ambulante Vorstellung in unserer Schmerzambulanz vor einer stationärer Aufnahme hat sich häufig als nützlich erwiesen. 
Bei einer Einweisung zur (multimodalen) stationären Schmerztherapie wird eine Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse benötigt.

 

Was erfolgt nach dem stationären Aufenthalt?
Vor Entlassung werden wir Sie zwecks Befundbesprechung und Absprache der poststationären Behandlungsmaßnahmen telefonisch kontaktieren.
Die Schmerztherapie sollte durch Sie weitergeführt werden. Bei Bedarf kann auch eine ambulante Mitbetreuung durch unsere Schmerzambulanz erfolgen.
Bei schmerztherapeutischen Problemen stehen die Ärztinnen und Ärzte des Schmerzzentrums Havelhöhe gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

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