Brustkrebszentrum Havelhöhe

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Für die meisten Menschen ist die Diagnose Krebs ein tiefer Einschnitt in ihr Leben. Sie ist oft mit großen Ängsten verbunden und wirft grundlegende existenzielle Fragen auf.

Das Wichtigste für uns ist, Sie in dieser belastenden Situation nach der Krebsdiagnose fachlich und menschlich zu begleiten und im Einvernehmen mit Ihnen einen für Sie stimmigen Therapieplan zu entwickeln.

Die gesamte Diagnostik und Therapie erfolgt entsprechend der Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Senologie und der Deutschen Krebsgesellschaft. Regelmäßige interdisziplinäre Tumorkonferenzen gewährleisten, dass Ihnen nach diesen Standards die für Sie beste medizinische Therapie empfohlen wird.

Ergänzend dazu bieten wir Ihnen zahlreiche anthroposophische Behandlungen an, die Ihre Selbstheilungskräfte fördern und den Heilungsprozess positiv beeinflussen können. Hierzu zählen künstlerische Therapien ebenso wie Musiktherapie, Bewegungstherapie und Rhythmische Massage.

 

Was wir gemeinsam mit Ihnen erreichen wollen

  • Wir geben Ihnen Informationen, Unterstützung und die notwendige Zeit, Ihren eigenen Weg zu finden.
  • Wir helfen Ihnen dabei, das Vertrauen in Ihren Körper wiederzufinden.
  • Wir bieten Ihnen eine leitliniengerechte und trotzdem auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Therapie.

Im Folgenden haben wir für Sie Informationen zusammengestellt, die Ihnen helfen sollen, Ihre Erkrankung, die durchgeführten Untersuchungen und die verschiedenen Therapien besser zu verstehen. 

Sie haben einen Knoten in der Brust

Haben Sie oder Ihr behandelnder Arzt einen verdächtigen Knoten in Ihrer Brust entdeckt, bekommen Sie bei Frau Riefstahl im Sekretariat des Brustkrebszentrums unter
der Tel. 030/365 01-398 innerhalb von 24 Stunden einen Termin in der Brustsprechstunde zur diagnostischen Abklärung (auch als Zweite Meinung Sprechstunde).

Um möglichst schnell Klarheit zu bekommen, erfolgt nach einem ausführlichen Gespräch und umfassender Ultraschall- untersuchung zeitnah eine Mammographie mit sofortiger Befundung in unserer Radiologie. (Bitte Überweisung zur Mammographie mitbringen.)

Erhärtet sich der Verdacht auf eine Brustkrebserkrankung, wird nach Absprache eine Stanzbiopsie zur Gewebeentnahme durchgeführt. Die histologische Schnellschnittdiagnose durch den Pathologen Prof. Pickartz (Referenzzentrum für Pathologie für Mammographiescreening in Berlin) erfolgt innerhalb von zwei Stunden.

Auf diese Weise entfallen psychisch belastende Wartezeiten der Unsicherheit. Bestätigt sich der Verdacht, werden die Ergebnisse der Untersuchungen ausführlich besprochen und gemeinsamen die erforderlichen weiteren Schritte festgelegt.

Für uns ist es selbstverständlich, dass die Therapieempfeh- lungen ganz individuell mit Ihnen vereinbart werden. Auch wenn die Therapieempfehlungen leitlinienkonform erfolgen, geben wir Ihnen ausreichend Zeit und eine umfassende, auf Ihre individuelle Situation abgestimmte Beratung. Jeder Behandlungsschritt wird mit Ihnen besprochen und geplant.

Sie müssen operiert werden

Fast immer ist bei Brustkrebs eine Operation erforderlich, die im Brustkrebszentrum Havelhöhe von Frauenärztinnen und -ärzten mit langjähriger Erfahrung durchgeführt wird. Diese betreuen Sie auch während des gesamten Klinikaufenthalts. Darüber hinaus stehen Ihnen selbstverständlich auch unsere Pflegenden sowie eine Stationsärztin als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.

Bei den meisten Patientinnen kann bei der Entfernung des Tumors die Brust erhalten werden. Dabei beachten wir sowohl die medizinisch erforderlichen Sicherheitsabstände, als auch die optimale kosmetische Vorgehensweise. Bei größeren Eingriffen und wenn die Entfernung der Brustdrüse erforderlich ist (Ablatio), wenden wir plastische Operationsverfahren (Brustrekonstruktion) an.

Die bei der Operation erforderliche Entfernung von Achsel-Lymphknoten erfolgt im Brustkrebszentrum Havelhöhe in der Regel durch die schonende Sentinelmethode, bei der zunächst nur der sogenannte Wächterlymphknoten entfernt wird. Das ist der erste Lymphknoten, der die Gewebeflüssigkeit aus dem Bereich des Tumors filtert.

Stellt der Pathologe fest, dass dieser Lymphknoten frei von Krebszellen ist, müssen keine weiteren Lymphknoten entfernt werden. Dazu wird der Wächterlymphknoten bereits in der Operation durch Schnellschnitt untersucht. In den selteneren Fällen, in denen wir zehn Lymphknoten entfernen müssen, operieren wir auch dabei nerven- und gefäßschonend.

Bereits am Tag nach der Operation wird unsere Physiotherapeutin mit Ihnen erste krankengymnastische Übungen machen, um eine schnelle Erholung von dem Eingriff zu unterstützen. Ergänzend werden auch Lymphdrainagen angeboten.

Die Dauer Ihres Klinikaufenthaltes richtet sich nach der Ausdehnung der Operation und dem Verlauf Ihrer Wundheilung.

Was macht die Tumorkonferenz?

Nach der Operation wird Ihr Befund in der interdisziplinären Tumorkonferenz, die einmal wöchentlich stattfindet, vorgestellt. Hier erarbeiten Gynäkologen, Internisten, Pathologen, Onkologen und Strahlentherapeuten den für Sie besten Behandlungsplan. Zu dieser Tumorkonferenz wird auch Ihr behandelnder Frauenarzt eingeladen; auf jeden Fall erhält er am nächsten Tag das Ergebnis der Beratung in Form eines Tumorkonferenz-Protokolls. 

Systemische Therapie, Chemotherapie, Antikörpertherapie, Anti-Hormontherapie, Strahlentherapie - was bedeutet das?

Welche Therapien Sie nach der Operation machen sollten, um einen Rückfall zu vermeiden, wird in der Tumorkonferenz anhand der vorliegenden Befunde besprochen. Wie die für Sie optimale Folgetherapie aussieht, hängt von verschiedenen Faktoren ab: von den Gewebeeigenschaften des Tumors; davon, ob sich Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet haben; von Ihren persönlichen, eventuell familiär bedingten Risikofaktoren und von Ihrer allgemeinen gesundheitlichen Verfassung. Wir werden Sie genau über die Vorteile und Risiken der Therapien aufklären und gemeinsam mit Ihnen den für Sie richtigen Therapieplan aufstellen.

 

Systemische Therapie
Um zu verhindern, dass sich unsichtbare Krebszellen über die Blut- und Lymphbahnen im Organismus ausbreiten und Metastasen bilden können, wird meist eine so genannte "systemische" Therapie empfohlen. Ob und welche Art der medikamentösen Therapie wir empfehlen, hängt von den individuellen Eigenschaften des Tumors ab.

 

Chemotherapie
Bei der Chemotherapie setzen wir verschiedene Medikamente ein, die schnell teilende Zellen - also vor allem Krebszellen - angreifen. Die Auswahl der Wirkstoffe, deren Dosierung und zeitliche Abfolge (Zyklen) werden im Behandlungsschema festgelegt. Durch rechtzeitige Gabe unterstützender Medikamente können gefürchtete Nebenwirkungen wie Übelkeit, Infektionen und Fieber heute in den meisten Fällen verhindert werden.

Wenn wir Ihnen eine Chemotherapie empfehlen, wird diese in der Regel ambulant in einer der uns angeschlossenen Praxen durchgeführt, z.B. im Zentrum für Ambulante Tumortherapie. Benötigen Sie während der Chemotherapie zusätzliche Begleittherapien, z. B. bei starker Übelkeit oder Angst, ist ein kurzer stationärer Aufenthalt im Brustkrebszentrum (1-2 Tage) einschließlich anthroposophischer Therapien wie Bewegungstherapie (Heileurythmie), rhythmische Massage sowie künstlerische Therapien möglich. Ergänzend werden eine psychoonkologische Gesprächsbegleitung sowie Misteltherapie angeboten.

 

Antikörpertherapie
Die Medikamente der Immuntherapie oder der sogenannten Antikörpertherapie greifen in das Tumor­wachstum ein. Die sogenannten Her2-Rezeptoren sind solche Bindungsstellen für Wachstumsfaktoren auf Tumorzellen. Sie können durch einen Antikörper blockiert werden, der damit den Wachstumsreiz der Tumorzellen hemmt. Ein solches Medikament ist z.B. Trastuzumab, bekannt als Herceptin.

 

Anti-Hormontherapie
In ca. 50 Prozent der Fälle wächst Brustkrebs unter dem Einfluss des weiblichen Hormons Östrogen. Diese Hormonabhängigkeit von Krebszellen ist der Ansatzpunkt der antihormonellen Therapie. Hierbei werden körpereigene Hormone ausgeschaltet bzw. ihre Wirkung an der Brustzelle gehemmt. Ob Ihr Tumor Hormonrezeptor positiv ist, wird durch die Untersuchung des Tumorgewebes festgestellt und das entsprechende Antihormon empfohlen.

 

Strahlentherapie
Wenn brusterhaltend operiert werden kann, ist immer eine Bestrahlung der operierten Brust erforderlich. Wenn Sie diese Therapieempfehlung bekommen, organisieren wir für Sie einen Termin in einer der Strahlentherapieeinrichtungen, die auch sämtliche Unterlagen erhalten.

 

Misteltherapie
Die Misteltherapie ist ein wichtiger Baustein in der Behandlung der Krebserkrankung. Zahlreiche Untersuchungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass sie geeignet ist, das Immunsystem des Menschen zu stärken, die Lebensqualität zu verbessern und die Nebenwirkungen der sogenannten konventionellen Krebstherapien zu lindern. Zusätzlich zu den Therapien, die den Krebs zerstören sollen, unterstützt die Misteltherapie die Kräfte der Regeneration und Heilung im Menschen. Gerne erläutern wir Ihnen in einem Gespräch den Stellenwert der Misteltherapie in Ihrer Situation.

Schmerzen müssen nicht sein

Bei Tumorerkrankungen können im Krankheitsverlauf Schmerzen auftreten, die die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Die Möglichkeiten moderner Schmerztherapie erlauben jedoch in nahezu allen Fällen eine zuverlässige Linderung. Dabei brauchen Sie keine Angst vor einer Medikamentenabhängigkeit zu haben. 

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Abteilung Schmerztherapie am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe (Leitung: Dr. med. Michael Schenk) ist gewährleistet, dass Sie im Bedarfsfall rasch eine adäquate, auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtete Schmerztherapie erhalten.

Sie brauchen seelische Unterstützung? Unsere Psychoonkologen sind für Sie da

Nach der Krebsdiagnose stellen sich Ihnen grundlegende Fragen, die nicht nur Ihr körperliches Befinden betreffen, sondern auch weitreichende Auswirkungen im psychischen und sozialen Bereich haben können.

Unser Betreuungs- und Therapieangebot im Rahmen der Psychoonkologie berücksichtigt die sich aus der Krankheit ergebenden Belastungen. Die Psychoonkologie und die damit einhergehende psycho­soziale Unterstützung können sich auf den Verlauf der Erkrankung positiv auswirken und die Lebens­qualität verbessern. Unser psychoonkologisches Gesprächsangebot ist ein Bestandteil unseres ganzheitlichen Ansatzes in der Tumortherapie und kann Hilfe in der Krise sein.

Die psychoonkologische Behandlung ist hilfreich zur

  • Stabilisierung und Entlastung in der akuten Krise
  • Unterstützung bei Entscheidungen im Behandlungsverlauf
  • Krankheitsverarbeitung
  • Bewältigung von Beschwerden, die durch die Krebserkrankung hervorgerufen werden (z.B. Schlafstörungen, Existenzängste, Ängste in Zusammenhang mit der Chemo-/Strahlentherapie)
  • Unterstützung bei Kommunikationsproblemen (im Kontakt mit Angehörigen oder im Rahmen der Behandlung)

Die für das Brustkrebszentrum zuständige Psychoonkologin, Dipl.-Psych. Marlies Schildecker, bietet jeder Patientin mit einer onkologischen Erkrankung ein Gespräch an. Ob Sie das Angebot annehmen möchten, entscheiden Sie.

Kunsttherapie, Heileurythmie, Musiktherapie, Rhythmische Massage - was bewirken diese Therapien?

Als einziges Brustkrebszentrum in Berlin und Brandenburg bieten wir Ihnen neben der konventionellen Behandlung auch Therapien aus der Anthroposophische Medizin an. Hierzu gehören äußere Anwendungen (Wickel und Einreibungen), Massagen und Kunsttherapien. Diese Therapien fördern Ihre eigenen Kräfte und können Ihren Genesungsprozess positiv beeinflussen.

Äußere Anwendungen: Einreibungen, Auflagen, Wickel, Fußbäder

Die äußeren Anwendungen regen die Heilungskräfte an und unterstützen den Heilungsprozess. Nach einer Operation benötigen Sie Zeit, um nach und nach die Kontrolle über Ihren Körper wiederzugewinnen und Ihr Leben wieder in die Hände zu nehmen.

Die äußeren Anwendungen wirken beruhigend und entspannend, z.B. ein Lavendel-Fußbad oder eine Lavendel-Fußeinreibung. Sie können auch durchwärmend und anregend wirken, z.B. ein Rosmarin-Fußbad oder eine Fußeinreibung mit Rosmarin oder Kupfersalbe, und helfen, sich wieder mit seinem Körper heilsam zu verbinden.

Massagen: Rhythmische Massage & Strömungsmassage nach Simeon Pressel

Massagen aus der Anthroposophischen Medizin bewirken eine tiefe Durchströmung im Körper und eine Anregung der Lebenskräfte. Stoffwechsel und Herz-Kreislauftätigkeit werden ebenfalls angeregt und der Wärmehaushalt wird gestärkt. Die Massagen tragen wesentlich zu muskulärer und seelischer Entspannung bei. Mut und Durchhaltekraft können wieder empfunden werden. Das seelische Befinden wird insgesamt verbessert.

Physiotherapie

Die physiotherapeutische Behandlung begleitet Sie aktiv bei Ihrem Genesungsprozess. Verschiedenste Techniken unterstützen Sie individuell, Ihre Beweglichkeit, Koordination, Kraft und Ausdauer zu verbessern. Dies bewirkt, dass sich Ihr Aktionsradius wieder erweitert und Ihr Wohlbefinden positiv beeinflusst wird.

Eurythmietherapie

Die Eurythmietherapie arbeitet mit den Kräften, die im Menschen u.a. Regeneration und Gesundung ermöglichen. Durch die von Ihnen ausgeführten Bewegungsformen – mit den Füßen, Beinen oder Armen, im Liegen, Sitzen oder Stehen, können Sie selbst aktiv auf Stoffwechsel, Kreislauf, Wärmehaushalt, Verdauung und Schmerzentlastung Einfluss nehmen. Dies verbessert Ihre körperlichen Funktionen, regt die Lebenskräfte an und bewirkt eine darüber hinausgehende seelisch aufbauende und belebende Stimmung.

Musiktherapie

Die Musiktherapie wird eingesetzt, um das körperliche und seelisch-geistige Gleichgewicht wieder herzustellen und so die Gesundheit zu fördern. Sie wirkt auf das Denken, Fühlen und Wollen durch Melodie, Harmonie und Rhythmus und arbeitet mit Instrumenten und Stimme. Bei der Behandlung kommen je nach Situation vor allem zwei Verfahren zur Anwendung: die "rezeptive" Musiktherapie (= Musik hören) und die "aktive" Musiktherapie (= Musik machen).

Künstlerische Therapien: Maltherapie, Plastizieren

Mit diesen Therapien sollen Ihre Selbstheilungskräfte gefördert werden. Die bewusste Auseinander­setzung mit Ton, Farbe und Form kann Ihnen neue Wege im Umgang mit sich selbst und damit auch neue Möglichkeiten zur Bewältigung Ihrer Krankheit eröffnen. Beim plastischen Gestalten und beim Malen geht es um die unmittelbare Auseinandersetzung mit Gefühlen, Gedanken und inneren Kräften, die sich in der Gestaltung von Formen und Farben äußern.

Wie ernähren Sie sich richtig?

Bei einer Krebserkrankung kann die richtige Ernährung den Krankheits- und Heilungsverlauf positiv beeinflussen. Wenn Sie dies wünschen, wird unsere Ernährungsberaterin Ute Gruhn gerne mit Ihnen einen Termin zur individuellen Ernährungsberatung vereinbaren.

Hilfe im Antragsdschungel - unser Sozialdienst hilft Ihnen

Bei Bedarf wird die Mitarbeiterin unseres Sozialdienstes, Doris Meinert, für Sie eine Anschlussheilbehandlung beantragen und Sie auch in allen anderen Fragen, wie z.B. der Regelung von Ansprüchen nach dem Schwerbehindertengesetz, gegenüber der Kranken- und Pflegeversicherung sowie anderen sozialrechtlichen Angelegenheiten beraten.

Wenn Sie sich mit anderen betroffenen Frauen austauschen möchten - wir haben Adressen von Selbsthilfegruppen

Wir arbeiten eng zusammen mit der Psychosozialen Beratungsstelle für Krebskranke und Angehörige Selbsthilfe Krebs e.V. und den niedergelassenen Ärztinnen und Psychotherapeutinnen Mechtild Bischof und Dr. Hildegard Schmitt. Wenn Sie es wünschen, können wir jederzeit einen persönlichen Kontakt vermitteln.

Wir helfen Ihnen auch nach der Entlassung - nutzen Sie das Angebot der Nachsorge-Dokumentation

Nachdem die akute Behandlung im Krankenhaus abgeschlossen ist, bedarf eine Tumorerkrankung einer sogenannten Nachsorge in festgelegten Abständen. Als Brustkrebszentrum haben wir gemäß den Standards der Deutschen Krebsgesellschaft und des Tumorzentrums Berlin eine Nachsorge-Dokumentation eingerichtet, welche die erforderlichen Kontrolluntersuchungen in enger Zusammenarbeit mit den Hausärzten und den niedergelassenen Kooperationspartnern dokumentiert.

Bereits während Ihres stationären Aufenthalts werden sich Gabriele Wellmann oder Antje Happe aus unserer Nachsorge-Dokumentation bei Ihnen vorstellen und ggf. einen ersten ambulanten Termin mit Ihnen vereinbaren. Sie erreichen Frau Wellmann unter der Tel.Nr. 030/36501-347, Frau Happe unter der Tel.Nr. 030/36501-626.

Wer betreut Sie, wenn Sie an einer Studie teilnehmen?

Für den Fall, dass Sie im Rahmen Ihrer Erkrankung gefragt wurden an einer Studie zu Ihrer Behandlung teilzunehmen und Sie schriftlich zugestimmt haben, werden Sie im Laufe dieser Studie von unserer Studienambulanz auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus weiter begleitet. Ausgebildete Study Nurses werden Ihnen helfen, die Therapie wie vorgesehen durchzuführen und stehen Ihnen für alle inhaltlichen und organisatorischen Fragen jederzeit zur Verfügung.

Unsere Kooperationspartner

Das Brustkrebszentrum Havelhöhe hat zahlreiche interne und externe Kooperationspartner, mit denen uns eine langjährige gute und vertraglich vereinbarte Zusammenarbeit verbindet. Eine Übersicht unserer Kooperationspartner finden Sie hier.

Ein paar Buchtipps für Sie
Annette Bopp / Delia Nagel / Gerd Nagel:
Was kann ich selbst für mich tun?
Patientenkompetenz in der modernen Medizin
Verlag Rüffer und Rub, 1. Auflage 2005
ISBN 3/907625/23/4

David Servan - Schreiber
Das Antikrebs-Buch – Was uns schützt: Vorbeugen und Nachsorge mit natürlichen Mitteln 
Goldmann Verlag, 3. Auflage März 2010
ISBN 978/3/442/15558/3

Lawrence LeShan
Diagnose Krebs: Wendepunkt und Neubeginn
Klett-Cotta Verlag, 6. Auflage 2004 
ISBN 3/608/95794/4

Volker Fintelmann
Krebs-Sprechstunde
Ratgeber zum Umgang mit einer Zeitkrankheit
Urachhaus Verlag
ISBN 3/8251/7006/3

Annette Bopp
Die Mistel – Heilpflanze in der Krebstherapie
Verlag Rüffer & Rub, Zürich, 2006
ISBN: 3907625323

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