Havelhöhe-ABC
Das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe wird von den Krankenkassen und dem Land Berlin wie andere Krankenhäuser finanziert, so dass unser Haus allen Patienten - unabhängig von der Art der Krankenversicherung (GKV, privat) - offensteht. Bei einer geplanten stationären Behandlung bitten wir Sie zur Aufnahme folgende Unterlagen mitzubringen:
- den Einweisungsschein Ihres Arztes/Ihrer Ärztin
- die Kostenübernahme Ihrer zuständigen Krankenkasse
- Ihren Personalausweis
- Ihre Krankenversichertenkarte
In Einzelfällen können Angehörige von Patienten im Krankenhaus übernachten. Näheres erfragen Sie bitte auf der Station. Außerdem können Sie auch eines der Gästezimmer im Haus 15 mieten.
Wenn Sie ein Zimmer im Gästehaus reservieren möchten, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pforte.
Tel. 030/365 01-0
E-Mail pforte@havelhoehe.de

Im Geschäft "HavelWolle" im Eingangsbereich der Klinik erhalten Sie Naturtextilien für Groß und Klein.
Tel. 030/36 43 33 11
Die Besuchszeiten gestalten wir auf den meisten Stationen offen. Bitte
berücksichtigen Sie aber, dass meist am Vormittag die Untersuchungen und
therapeutischen Anwendungen stattfinden und die Patienten in der
Mittagszeit eine Ruhepause einlegen sollten.
Auf der
Mutter-Kind-Station ist der Besuch von Vätern und Geschwisterkindern
jederzeit möglich. Freunde und Verwandte sind zwischen 16 und 18 Uhr
herzlich willkommen.
Die Patientenbibliothek liegt im Erdgeschoss von Haus 23 und hat folgende Öffnungszeiten:
Montag und Donnerstag 14.30-17.30 Uhr,
Tel. 030/365 01-388.
Bettlägerigen Patienten werden die Bücher auf die Station gebracht.

Im Eingangsbereich der Klinik finden Sie das Geschäft "blütenreich"
Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do, Fr. 10-18 Uhr, Mi 14-18 Uhr, Sa 10-17 Uhr
Tel. 030/3650 90 11
Aus hygienischen Gründen bitten wir Sie, nur Schnittblumen mitzubringen. Da kranke Menschen auch auf Düfte besonders sensibel reagieren, sollten Sie auch auf stark duftende Blumen verzichten. Auf der Intensivstation sind Blumen leider nicht erlaubt.

Im Eingangsbereich des Krankenhauses befindet sich das Geschäft
"Kunsthandwerk & Bücher". Hier erhalten Sie u.a. Fachbücher über
Anthroposophie, Anthroposophische Medizin und Waldorfpädagogik sowie
Kunsthandwerk und Musikinstrumente.
Tel. 030/365 01 312

Die Cafeteria/der Kiosk im Haus 28 ist montags bis freitags von 10-17 Uhr, samstags und sonntags von 12-17 Uhr geöffnet. Neben kalten und warmen Speisen können Sie hier u.a. auch Zeitungen/Zeitschriften, Körperpflegeprodukte, Süßigkeiten, Säfte und Schreibwaren kaufen.
Die Erste Hilfe/Rettungsstelle des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe im Haus 13 ist rund um die Uhr besetzt.
Sie erreichen die Erste Hilfe über die Tel.Nr. 030/36501-324 oder die Zentrale 030/36501-0
Für die Inanspruchnahme der Ersten Hilfe müssen wir für die Krankenkasse eine "Notfallpraxisgebühr" in Höhe von 10 Euro erheben.
Wenn Sie Beratungsbedarf zu ethischen Fragestellungen haben, können Sie über Ihren behandelnden Arzt das Ethikkomitee einberufen. Mehr Informationen über die Arbeit des Ethikkomitees finden Sie in unserem Flyer.
Ebenfalls im Haus 28 finden Sie einen Friseursalon. Unter der Tel. 030/365 17 43 können Sie einen Termin vereinbaren.
Aus Rücksicht auf Ihre Mitpatienten bitten wir Sie, Ihr Handy tagsüber leise zu stellen und nachtsauszuschalten.
In einzelnen, besonders markierten Bereichen wie z.B. der Intensivstation ist der Gebrauch von Handys nicht gestattet, da sie die Funktion lebenswichtiger medizinischer Geräte beeinträchtigen könnten.

Für Angehörige von Patienten und ambulante Patienten hält das Gemeinschaftskrankenhaus 10 Gästezimmer im Haus 15 bereit.
Die Zimmer (7 Einzel-, 3 Doppelzimmer) sind modern eingerichtet und verfügen über Dusche und WC.
Das Frühstück wird in Form eines Büffets angeboten, für die weitere (Eigen-)Verpflegung steht eine komplett eingerichtete Küche zur Verfügung.
Die Preise der Apartments (inkl. Frühstück) liegen zwischen 37 und 72 Euro (alle Preisangaben inkl. Mwst.).
Infos über Tel. 030/36501-0, E-Mail pforte@havelhoehe.de.
Mehr Infos zum Gästehaus ...
Im Eingangsbereich der Klinik finden Sie einen Geldautomaten (für Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken).

Die Mitglieder des ehrenamtlichen Helferkreises bieten Patienten ihre Hilfe überall da an, wo die Möglichkeiten des "normalen" Klinikalltags begrenzt sind. Sie stehen zur Verfügung für ein Gespräch, zum Vorlesen, für kleine Besorgungen oder zur Begleitung bei Spaziergängen im Gelände. Wenn Sie den Besuch eines Helferkreismitglieds wünschen, wenden Sie sich bitte an die Pflegenden Ihrer Station.
Wenn Sie an einer ehrenamtlichen Mitarbeit interessiert sind, wenden Sie sich bitte an Frau Sagar, Tel. 030/36501-322 oder Mail lsagar@havelhoehe.de
Den Flyer des Helferkreises können Sie hier herunterladen.

Im Eingangsbereich des Krankenhauses befindet sich das Geschäft "Weichardts Hofladen".
Hier erhalten Sie Lebensmittel aus ökologischem Anbau.
Öffnungszeiten: Di-Fr 8.00-18.30, Sa 8-13 Uhr
Tel. 030/36 99 24 87.
An der Kasse (Haus 24, Untergeschoss) können Sie Wertsachen und kleinere
Geldbeträge deponieren. Wir bitten Sie jedoch, größere Geldbeträge und
Schmuck nicht mit ins Krankenhaus zu bringen.
Die Kasse ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
Montag - Freitag 8.30-12.30 Uhr.
Selbstverständlich können Sie an unserer Kasse auch mit der ec-Karte bezahlen.
Das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe ist mit den Buslinien X34 (ab U-Bhf Zoologischer Garten über Kantstraße, S-Bhf Witzleben, U-Bhf Theodor-Heuss-Platz, S-Bhf Heerstraße) und 134 (über U-Bhf Rathaus Spandau) gut zu erreichen. Die Haltestelle befindet sich direkt vor der Klinik.
Aus Richtung Potsdam erreichen Sie das Krankenhaus mit dem Bus 697 (ab Heinrich-Heine-Weg bis Neukladower Allee). Von Zehlendorf besteht eine Fährverbindung nach Kladow (BVG-Fähre Wannsee-Kladow).
Im Eingangsbereich des Krankenhauses stehen kostenlose Besucherparkplätze zur Verfügung. Schwerbehinderte Besucher und Patienten, die zur Notfallambulanz kommen, können auch auf dem Klinikgelände parken.
Die Patientenbibliothek im Haus 23 ist montags und donnerstags von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.
Wenn Sie während Ihres Krankenhausaufenthalts Anlass zu Beschwerden haben, die Sie nicht mit den Ärzten, Pflegenden oder Therapeuten Ihrer Station klären wollen, können Sie sich an den Patientenfürsprecher Herrn Kaiser, Tel. 030/355 08 528, oder an das zentrale Beschwerdemanagement, Frau Tholen, Tel. 030/36501-452 (Haus 7) wenden.
Patienten, die sich mit dem Gedanken tragen, eine Patientenverfügung und/oder eine Vorsorgevollmacht zu verfassen, können mit Frau Derfert vom Hospizdienst Christophorus unter Tel. 030/789 906 02 einen Beratungstermin vereinbaren.
Unser Postbriefkasten befindet sich im Eingangsbereich des
Krankenhauses; Briefmarken können Sie in der Cafeteria (Haus 28) kaufen.
Briefe, die Sie während Ihres Krankenhausaufenthalts erhalten, werden
von den Mitarbeitern der Poststelle auf Ihre Station gebracht.
Während
Ihres Klinikaufenthalts haben Sie die Anschrift:
Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, Station ... , Kladower Damm 221,
14089 Berlin.
Die Klinik ist als rauchfreies Krankenhaus zertifiziert. Rauchen ist nur an gekennzeichneten Stellen auf dem Gelände (so genannten "Raucher-Inseln", die mit einem Schirm markiert sind) gestattet.
Jeden Mittwoch um 17.00 Uhr findet im OG von Haus 12, Station 14, ein Vortrag "Informationen zum Rauchen und wie man es lassen kann" statt.
Mehr Informationen über das Rauchfreie Krankenhaus fidnen Sie in diesem Flyer.

Im Andachtsraum im Untergeschoss von Haus 23 finden regelmäßig
Gottesdienste statt. Wenn Sie einen Besuch in Ihrem Zimmer wünschen,
können Sie die Seelsorger anrufen:
ev. Seelsorgerin:
Gerlinde Schnell-Fechner, Tel. 030/36501-263
kath. Seelsorger:
Pfarrer Stephan Neumann, Tel. 030/36501-315
Christengemeinschaft:
Herr Dzidzaria, Tel. 030/36501-327
Auf Wunsch des Patienten ergänzt der Sozialdienst die ärztliche,
pflegerische und therapeutische Leistung durch persönliche Hilfen und
Maßnahmen, die sich auf die soziale Situation beziehen. Ziel ist es,
durch Krankheit und Behinderung gestörte Beziehungen des Patienten zu
Familie, Beruf und Gesellschaft zu normalisieren, den Patienten in allen
sozialen Fragen zu beraten und ihn bei der Einleitung von beruflichen,
medizinischen und sozialen Rehabilitationsmaßnahmen zu unterstützen.
Dazu gehört auch die Erschließung bzw. Koordinierung materiell-sozialer
Hilfen, wie z.B. die Regelung von Unterhalts-, Versicherungs-,
Pflegeversicherungs- und Rentenangelegenheiten.
Der Sozialdienst
unterliegt wie alle anderen Mitarbeiter des Krankenhauses der
Schweigepflicht; die Beratung erfolgt nur im Einverständnis mit dem
Patienten.
Kontakt: Doris Meinert, Sozialdienst, Tel. 030/36501-237.
Unsere Krankenzimmer sind mit Chipkartentelefonen ausgestattet. Die
hauseigene Chipkarte erhalten Sie an einem Automaten im Eingang von Haus
10, an dem Sie auch Ihr persönliches Guthaben einzahlen. Die
Grundgebühr beträgt 1 Euro pro Tag, jede Gesprächseinheit (90 Sek.)
kostet 15 Cent. Am Tag Ihrer Entlassung erhalten Sie am Automaten Ihr
Restguthaben und das Kartenpfand zurück. Bitte beachten Sie, dass der
Automat keine Münzen annimmt.
In einigen Häusern gibt es darüber
hinaus öffentliche Fernsprecher (Kartentelefon); ein Münzfernsprecher
steht nur im Haus 10 zur Verfügung. Telefonkarten können Sie in der
Cafeteria (Haus 28) kaufen.

Am Tag Ihrer Aufnahme erhalten Sie auf der Station den Speiseplan der
kommenden Woche. Wenn Sie nicht eine ärztlich verordnete Diät erhalten
müssen, können Sie täglich unter drei Menüs, eines davon vegetarisch,
wählen. Bei der Zubereitung der Speisen werden zu einem großen Teil
Produkte aus biologisch-dynamischem Anbau verarbeitet.
Das Frühstück
und das Abendessen werden in Form eines Büffets angeboten, bei dem Sie
sich selbst Ihre Mahlzeit zusammenstellen können.
Wenn es Ihr
Gesundheitszustand erlaubt, können Sie die Mahlzeiten gemeinsam mit
Ihren Mitpatienten im Speiseraum Ihrer Station zu sich nehmen.
Im Gemeinschaftskrankenhaus gibt es mit dem "Gesundheitsforum Havelhöhe" auch ein anthroposophisch-medizinisches Seminar- und Vortragszentrum. Die wöchentlich stattfindenden Vorträge befassen sich zum einen mit einzelnen Krankheiten und ihrer Behandlung, wobei immer die ganzheitliche Betrachtung des Menschen im Vordergrund steht. Den zweiten Schwerpunkt bilden Vorträge, die zu einem sensiblen und bewussten Umgang mit der Gesundheit anregen sollen. Darüber hinaus bieten wir verschiedene Seminare und Kurse an (u.a. Plastizieren, Eurythmie, Malen).
Das Programm des Gesundheitsforums Havelhöhe können Sie unter der Telefonnummer 030/365 01-450 oder über info@havelhoehe.de anfordern oder hier herunterladen.
Die Daten und Themen der Vorträge finden Sie auch im Terminkalender.
Zusätzlich zur allgemeinen ärztlichen, pflegerischen und therapeutischen
Behandlung, deren Kosten von Ihrer Krankenkasse übernommen werden,
können Sie bestimmte Wahlleistungen in Anspruch nehmen. Dazu gehört z.B.
die Unterbringung in einem Einbettzimmer (Zuschlag je nach Ausstattung
der Zimmer zwischen 95,99 und 98,51 Euro pro Tag) oder in einem
Zweibettzimmer (Zuzahlung 43,84 Euro pro Tag) oder die Behandlung durch
den leitenden Arzt der Abteilung. Diese Wahlleistungen werden zwischen
Ihnen und dem Krankenhaus schriftlich vereinbart.
Die Einnahmen aus
der Privatliquidation fließen zu 55 % dem Trägerverein des Krankenhauses
zu und werden dem Krankenhaus für nicht landesfinanzierte Baumaßnahmen
wieder zur Verfügung gestellt. So wurden die Einahmen aus den Jahren
1999 und 2000 zur Finanzierung des Baus der Geburtshilfe genutzt.
Weitere 30 % der Einnahmen werden über eine Verrechnung im
Krankenhausbudget an die Krankenkassen weitergeleitet. Nur 15 % der
Einnahmen gehen an den liquidationsberechtigten Arzt und werden häufig
für Zusatzanschaffungen, die nicht aus dem Budget der Klinik finanziert
werden können, verwendet.
Jede/-r Pflegende betreut nur eine bestimmte Anzahl von Patienten. Die Anzahl der zu betreuenden Patienten richtet sich nach dem pflegerisch zu erwartenden Betreuungsbedarf. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass jede Patientin/jeder Patient während ihres/seines Aufenthaltes feste Ansprechpartner in der Pflege hat. Wir bemühen uns darum, als Pflegende möglichst kontinuierlich anwesend zu sein.




